Post und Geschichte GmbH, Verlag und Handelsgesellschaft

Christian Geissmann, Postfach 56, CH-5612 Villmergen
www.post-und-geschichte.ch                      E-Mail:

Post & Geschichte Magazin

Das Post & Geschichte Magazin erscheint zwei Mal im Jahr (Mai und Dezember) und bietet vielfältige Artikel zum Thema "Postgeschichte von den Anfängen bis heute", ausgerichtet auf die Schweiz und Liechtenstein. Eine Ausgabe pro Jahr ist eine Sondernummer mit einem zentralen Thema.

Das Magazin kann über ein Jahresabonnemet für Fr. 30.-- oder als Einzelnummer für je Fr. 18.-- bezogen werden. Bestellungen können über den Shop getätigt werden.

Eine kostenlose Probenummer kann unter verlag@post-und-geschichte.ch oder Post und Geschichte GmbH, Postfach 56, 5612 Villmergen, bestellt werden.

 

   
 
   

 

 


Rezension von Rainer von Scharpen, AIJP

Neue Schweizer Zeitschrift für Postgeschichte

 

post & geschichte. Magazin mit postgeschichtlichem Schwerpunkt, ausgerichtet auf die Schweiz und Liechtenstein. Format A-5. Mindestumfang 48 Seiten ohne Inserate. Offset, mehrfarbig, geheftet. Erscheint viermal pro Jahr. Einzelnummer 15 CHF, Jahresabo CHF 50 oder € 38. Aboservice: mail@post-und-geschichte.ch

Ende März 2011 erschien die erste Nummer eines neuen Magazins, das sich der Postgeschichte der Schweiz und Liechtensteins widmet. Herausgeber ist die Post und Geschichte GmbH, Verlag und Handelsgesellschaft, Inh. Christian Geissmann, und Redakteur Reinhard Stutz, beides ausgewiesene Posthistoriker. Wie man auf der Homepage www.post-und-geschichte.ch lesen kann, setzt der Verlag „den Schwerpunkt auf die Bereitstellung von wenig oder nicht bearbeiteten Themen. Dies betrifft vor allem die Entwicklung des Verkehrswesens und die postfremden Eingriffe in den Postaustausch. … Nicht zu kurz kommen soll der historische Hintergrund, der für jeden postgeschichtlichen Sammler die Grundlage für das Verstehen seiner Sammlung sein sollte.“

Das erste Heft wird diesem Anspruch voll gerecht. Es bringt Aufsätze ausschließlich aus der Feder von Reinhard Stutz – sein Name erscheint schamhaft verborgen erst auf der dritten Umschlagseite – und bietet eine breite Palette von Themen. Sie befassen sich mit dem Postreiter als Zeitungssignet, Poststellen der eidgenössischen Post ab 1849, den Anfängen der schweizerischen Bahnpost, desinfizierter Post während der Maul- und Klauenseuche (1918-1921) im Kanton Bern, Stadtrohrpostanlagen in der Schweiz (hier am Beispiel Basel), Militärzensur während des Zweiten Weltkriegs und schließlich dem Ende des Verkaufs von IAS an Schweizer Postschaltern im Jahre 2005. Die Aufsätze sind bestens recherchiert, flüssig geschrieben und gut illustriert. Vorgesehene Themen für das Juni-Heft: Von der ersten fahrenden Post zum Postreisewagen / Die Postablagen / Postverkehr zwischen der Schweiz und der deutschen Feldpost im Zweiten Weltkrieg / Das Ende der Markenautomaten…

Bei dieser ansprechenden Vielfalt möchte man der Zeitschrift einen langen Atem und viele Abonnenten wünschen – und dass sich der über 70jährige Redakteur recht lange einer robusten Gesundheit erfreut!

Rainer von Scharpen, AIJP